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SPD-Landesvorsitzende Hannelore Kraft überreicht Elper SPD-Urgestein Willy-Brandt-Medaille

Foto und Text entnommen der WP vom 9. November 2009 (hjh)



Olsberg/Elpe. SPD-Landesvorsitzende Hannelore Kraft hat Willy Judith die Willy-Brandt-Medaille und den Ehrenbrief überreicht. Mit dieser höchsten Auszeichnung ehrt die SPD Genossen, die sich in ganz besonderem Maße für die Partei engagiert haben.

1966 trat Judith der SPD bei, und zwar dem Ortsverein Brilon. Drei Jahre später gründete er in seiner Heimatgemeinde einen eigenen. Bis heute ist er in dessen Vorstand tätig. Judith war von 1971 bis 1974 Bürgermeister der damals selbstständigen Gemeinde. Von 1979 bis zur letzten Wahl gehörte er dem Rat Olsberg an. 20 Jahre war er Ortsvorsteher. ...

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Hochwassereinsatz mitten in Versammlung der Elper Feuerwehr

entnommen der WP vom 06.03.2009

Elpe. Mitten im Vortrag wurde der 1. Vorsitzende des Fördervereins, Willy Judith, unterbrochen. Die Löschgruppe Elpe musste während der Generalversammlung zum Einsatz. Während des Vortrages wurden die Aktiven plötzlich per Meldeempfänger zu einem Hochwassereinsatz in Heinrichsdorf alarmiert.

Zahlreich erschienen waren die Mitglieder. Christian Vollmer trug das Protokoll vor, danach folgte der Jahresbericht - und mittendrin (gerade hatte er von der Anschaffung eines Wimpel für die Jugendfeuerwehr sowie einer Tauchpumpe für die Löschgruppe selbst gesprochen) der Einsatz. Die Fördervereinsmitglieder waren erstaunt über die Vorgehensweise des Ausrückens: Lichtmast, Scheinwerfer, Stromaggregat und Tauchpumpe - allesamt durch den Verein finanzierte Geräte - kamen (zum wiederholten Male) zum Einsatz.

Löschgruppenleiter Frank Kreutzmann berichtete über die Leistungen der Löschgruppe und der Jugendfeuerwehr und erwähnte besonders die vollkommene Erneuerung der Feuerwehrzufahrt sowie die enormen Aktivitäten einiger jungen Leuten bei der Erstellung des Kräutergartens.

Für 2009 geplante Investitionen: Diverse Hilfemittel im Bereich Atemschutz, Finanzmittel für Jugendfeuerwehr, Brandschutzerziehung im Kindergarten. Willy Judith bedankte sich als Ortsvorsteher für alle Dienste für die Allgemeinheit und für die rege Teilnahme an Lehrgängen und Fortbildungsveranstaltungen.

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entnommen der Online-Version der Westfalenpost vom 16.11.2008

Im Olsberg Rathaus wurde jetzt eine ständige Ausstellung mit Erinnerungsstücken des Vollblut-Politikers Bernhard Balkenhol, der 2004 gestorben ist, eröffnet.

Olsberg. (le) Er war ein Mann mit Ecken und Kanten, energisch und kritisch führte er eine deftige Sprache, er polarisierte und suchte gleichzeitig vielfältige Kontakte zu den Menschen.

Bernhard Balkenhol, der Vollblut-Politiker "von der Elpe". Kurz vor der Vollendung seines 90. Lebensjahres starb er 1994 in seinem Heimatort, wo er von 1946 bis 1961 und noch einmal von 1964 bis 1969 als Bürgermeister wirkte. Jetzt hat seine Witwe Inge Balkenhol der Stadt Olsberg Erinnerungsstücke und Ehrenzeichen ihres Mannes als Stiftung übergeben. Der Hauptausschuss der Stadt Olsberg beschloss am 18. September, die Exponate im Rathaus in einer ständigen Ausstellung öffentlich zugänglich zu machen.

Am Freitag eröffnete Bürgermeister Elmar Reuter die kleine Ausstellung. Er bedankte sich herzlich bei Inge Balkenhol und schilderte seine persönlichen Begegnungen mit Bernhard Balkenhol. "Wenn man sich ein paar Wahrheiten von ihm angehört hatte, konnte man sich vorsichtig an ihn herantasten."

Bernhard Balkenhol war Amtsbürgermeister des Amtes Bigge von 1952 bis 1969, Mitglied des Deutschen Bundestages von 1957 bis 1972, Kreistagsmitglied von 1964 bis 1984. 1989 gründete er die Seniorenunion im HSK. Elmar Reuter dankte ihm mit herzlichen Worten für alles, was er für sein Elpe, für sein Amt Bigge, die Stadt Olsberg und die Region erwirkte. Zu seinen Lebzeiten wurde seine Arbeit vielfach gewürdigt. Die Erinnerungsstücke finden sich nun in einer schlichten Vitrine im Rathaus. Dazu zählen eine Gedenkmünze, die ihm 1961 am 5. Januar der damalige Bundeskanzler Konrad Adenauer übergab, das Bundesverdienstkreuz, der Ehrenring des Amtes Bigge, eine Taschenuhr von seiner Gemeinde Elpe und Ehrenzeichen der CDU. Inge Balkenhol zeigte sich dankbar und erfreut, dass diese Erinnerungsstücke nun im Rathaus ihren Ehrenplatz erhalten. "Er hat`s verdient!" sagte sie tief bewegt.

Zu der kleinen Feierstunde waren einige kommunalpolitische Weggefährten gekommen. U. a. erinnerte der frühere OKD Dr. Adalbert Müllmann an Bernhard Balkenhol. Er habe immer auf die dienende Funktion der Verwaltung gepocht. Mit Heinrich Ochsenfeld zusammen habe er für den guten Ruf des Amtes Bigge gestanden. Edward Kersting blickte voll Dankbarkeit auf "Bundes-Bernhard", wie man den Politiker liebevoll nannte, zurück: "Er hat die fünf biblischen Talente zu Lebzeiten verdoppelt." Elmar Reuter vermutete, dass "er auf Wolke Sieben auch heute noch granteln" könne. Das quittierten die Gäste mit Schmunzeln, darunter der frühere MdL Günter Langen, Pastor Richard Steilmann, Stadtheimatpfleger Otto Knoche, Willy Judith, Meinolf Hoffe und August Normann, die Elpe und Heinrichsdorf vertraten.


Bürgermeister Elmar Reuter überreicht Inge Balkenhol einen Blumenstrauß

(Foto: Heinz Lettermann)


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